Bernhard Schneider

die geburt des blogs aus dem geist des schmierzettels

Ripatti: Fun is not a straight line (Planet Mu)

Neues Album von Sasu Ripatti (alias Vladislav Delay) auf µ-Ziq. Energetisierender Hackschnitzel-Footwork und absolute Hörempfehlung meinserseits.

Release auf Bandcamp
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DJ Earl: Bass + Funk & Soul (Moveltraxx)

Ungeschliffen und energetisch – vielleicht liegt es ja an den geschlossenen Clubs, dass mein innerer Tänzer durch das aktuelle (und instant-klassische) Album von DJ Earl dermaßen gechannelt wird.

DJ Earl – Bass + Funk & Soul bei Bandcamp
Kategorie: Wiedergabeliste
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Idyllic Noise Records

Auch auf die Gefahr hin, dass ich das Gewicht des neuen Blogs zu sehr auf Musik lege, weise ich an dieser Stelle gerne auf meine Freund:innen von Idyllic Noise Records und ihre aktuellen Veröffentlichungen hin. Üblicherweise bin ich im Mai immer noch damit beschäftigt, die musikalischen Eindrücke des artacts-Festivals in St. Johann zu verarbeiten. Die vorübergehende Leerstelle, die die Verschiebung der diesjährigen Auflage in den Septembers hinterlassen hat, lässt sich aktuell mit drei Mitschnitten füllen – löblicherweise auch die ersten Releases von Idyllic Noise, die auf Vinyl erschienen sind.

free music st johann – 40:32 (2020, IDNO 0011)
Dikeman / Malfon / Bauer / Narvesen – live at artacts'19 (2021, IDNO 0012)
Mcphee /Edwards – Tell me how long has Trane been gone (For James Baldwin and John Coltrane) (2021, IDNO 0013)

IDNO Idyllic Noise Records
Kategorie: Wiedergabeliste
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Fatoni & Edgar Wasser: Delirium (LOL Records)

Nach "Nocebo" (2012) erscheint mit "Delirium" heute das zweite gemeinsame Album von Fatoni und Edgar Wasser.

Fatoni & Edgar Wasser
Kategorie: Wiedergabeliste
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Yuko Araki: Live at Forestlimit Tokyo 6 March 2021

Eigentlich wollte ich auf das außerordentliche neue Album "End of Trilogy" der japanischen Künstlerin Yuko Araki hinweisen (Link unten), da wir aktuell aber alle unter etwas Livemusik-Entzug leiden, teile ich an dieser Stelle stellvertretend einen Livemitschnitt.

Yuko Araki: End of Trilogy (Room 40) – Bandcamp

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Manslaughter777: World Vision Perfect Harmony (Thrill Jockey)

Bereits der zweite Eintrag in dieser Kategorie zeigt die Schwierigkeiten des Vorhabens, jedem Album nur ein Genre-Schlagwort zuzuweisen. Von pochenden brainfeederesquen Beats (No Man Curse) bis hin zur Amen Break-Reminiszenz an die UK-90er (ARC) bietet die acht Stücke umfassende LP World Vision Perfect Harmony von Manslaughter777 alles, was sich übersaturiert und scheppernd interpretieren lässt.

Manslaughter777 auf Bandcamp

Kategorie: Wiedergabeliste
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Witch Camp (Ghana): I've forgotten now who I used to be (Six Degrees Records)

Zugegeben: »Wiedergabeliste« mag nicht der kreativste Name für eine Kategorie von Artikeln sein. Nachdem ich dort jedoch vor allem besondere musikalische Eindrücke ohne großes Elaborat festhalten und vorstellen möchte, erscheint mir die Betitelung im Augenblick jedoch zumindest zweckmäßig genug zu sein.
Ferner werde ich noch jedem hier vorgestellten Album, Titel, allen an dieser Stelle präsentierten Künstler:innen ein (!) Tag zuweisen, welches mittelfristig eine Sortierung nach Genres möglich machen soll – etwaige Unschärfen und fehlende (Sub-)Genre-Grundbildung möge man mir bitte Verzeihen (laut Spotify-Jahresrückblick soll ich vergangenes Jahr 624 Genres gehört haben – soviel dazu).

Wenngleich zunächst als blinder Fleck, begleitet die zeitgenössische Obsession mit Fragen der Authentizität und dem Wunsch nach ungetrübter Erfahrung die Ethnomusikologie seit ihrer Begründung und äußerte sich vor allem dann von ihrer fatalen Seite, wenn "das Andre" oder "das Fremde" erst durch westliche Forscher:innen im Prozess der Erforschung nicht-westlicher musikalischer Ausdrucksformen konstruiert wurde.

Sich dessen gewahr, nutzt Produzent und Grammy-Gewinner Ian Brennan das ethnomusikalische Feldforschungsmittel der "Field Recordings", um auf die prekäre Situation marginalisierter Gruppen hinzuweisen.
Nach dem erfolgreichen <em>Zomba Prison Project<em> richtet Brennan seine Aufnahmegeräte nun auf drei ghanaische Hexendörfer, die der Hexerei bezichtigen Frauen Zuflucht vor ihrer brutalen Verfolgung bieten – zum Preis ihrer Identität. Eine eindrucksvolle Sammlung spontaner perkussiver Stücke und Gesänge, lokaler Dialekte und Mantras.

Das Album ist auf Six Degrees Records erschienen und kann hier bezogen werden

Interview mit Ian Brennan auf Afropop Worldwide
Kategorie: Wiedergabeliste
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